Montag, 15. Oktober 2012

Wintermantel-Sew-Along - Teil 5: Mantel nähen I

Doppeltermin:
Kragen und Designentscheidungen (Catherine)
Zusammensetzen und Taschen (Lucy)
Kragen:

Unbedingt benötige ich diesen übergroßen Kragen als Schalersatz. Eine Kapuze benutze ich selten, da ich immer einen Schirm dabei habe.

Taschen:

Bei den Taschen überlege ich allerdings noch, denn die Jacke gibt es noch in zwei Varianten mit anderen Taschenlösungen. Ist es ausserdem so angenehm mit der Hand über Metall-Reißverschlüsse in Taschen zu schlüpfen? Bleibt man da nicht mit dem Handschuh hängen? Wobei ich gar keine Woll-Handschuhe besitze... und auch keine anderen trage. Ich nutze lange Ärmel und Taschen als Handwärmer.

Hier die unterschiedlichen Taschenlösungen:
Alle Modelle aus der Burda 11/2011
Ich bleibe da wohl doch bei den schrägen Reißverschlüssen, da diese irgendie einen A-Form bilden und mir so gefälliger erscheinen.

Die vorgesehene Tasche musste ich unbedingt mal zur Probe nähen. Mir war erst nicht ganz klar, wie das funktionieren soll. Aber es sieht ganz okay aus (der echte Stoff ist etwas fester und wird mit einer Einlage versehen (hält aufbügelbare Einlage auf dem Nylonstoff?).

In einem Wintermantel-Post habe ich doch noch von meinem Butterbrotpapier (von der Rolle) zum Durchpausen erzählt. Tja, nach dem 4. Geschäft musste ich leider feststellen, dass es dieses Papier so nicht mehr gibt. Also schnell beim großen Kaufhaus eine Packung Burda-Seidenpapier für unglaubliche 4 Euro erstanden. Da werde ich mich noch nach einer alternativen Quelle umsehen!

Im obigen Bild habe ich den Schnitt mal auf meine klobigste Winterjacke gelegt. Der Burda-Schnitt ist echt reichlich groß angelegt. Besonders die Schulterpartie macht mir da Sorgen. Ich möchte ja nicht wie ein Preisboxer aussehen.

Genäht habe ich an diesem "Mantel nähen I"-Termin noch nichts. Bis zum nächsten Termin muss ich unbedingt Gas geben. Wenn da nicht diese schweren Entscheidungen wären!








Mehr Mantelnäherinnen diese Woche bei Catherine.

Kommentare:

  1. Statt Papier könntest Du auch etwas stabilere Maler-Abdeckfolie aus dem Baumarkt verwenden - sie läßt sich oft wiederverwenden, es gibt radierbare Folienstifte zum Beschriften und platzsparend aufbewahren kann man sie auch gut. Der größte Vorteil ist aber natürlich, dass die Folie durchsichtig ist, was das Abpausen von Schnitten unglaublich erleichtert - wie oft habe ich bei teurem Seidenpapier kleine Markierungen zum Zusammensetzen oder Einreihen übersehen.

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Weiternähen!
    Petra

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  2. bei mir läufts ganz gut:)
    ich bin gerade an den blasebalgtaschen fertigmachen. deine Taschen sehen wirklich tricky aus...das kann ich mir vorstellen, das die nicht einfach waren! was machst du unte? die mit Klappen? bin ja mal gespannt...
    und wie schließt du den Parka? mit einem ewig langen teuren RV oder Knöpfe? ich muss meine verdeckte Knopfleiste noch überdenken:) scheint mir etwas langweilig, wenn man die Knöpfe nicht sieht...mal sehen.
    lg andrea

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